sexta-feira, 20 de setembro de 2013

Novas vozes

Avenida Paulista por Rui Amaral
Novas vozes. Zur brasilianischen Literatur im 21. Jahrhundert.

Wie wenige‘Länder des Südens’ steht Brasilien heute im Fokus der Weltöffentlichkeit. Auch die brasilianische Literatur bezieht zu der veränderten globalen Ordnung in ihren Themen und Schreibweisen auf vielfältige Weise Position. Doch trotz zunehmender Internationalisierung sind zeitgenössische brasilianische Autorinnen und Autoren im deutschsprachigen Raum noch wenig bekannt. Dieser Band möchte einen ersten Überblick und systematische Einblicke in die Literaturproduktion des beginnenden 21. Jahrhunderts vermitteln. Anhand von fünf thematischen Feldern zur literarischen Identitätskonstruktion, zur poetischen Praxis im sozialen Raum, zur neuen Stadtliteratur, zur jüngsten Internationalisierungstendenz sowie zu Text-Bild-Relationen wird dieses neue literarische Feld sondiert und in siebzehn Einzelstudien vertiefend untersucht. Der Sammelband richtet sich an Brasilianisten und Literaturwissenschaftler, aber auch allgemein an Leser der ‘Literaturen der Welt’ und Brasilieninteressierte.

Novas Vozes. Zur brasilianischen Literatur im 21. Jahrhundert
Susanne Klengel, Christiane Quandt, Peter W. Schulze, Georg Wink (Hg.)
Madrid/Frankfurt am Main: Iberoamericana/Vervuert 2013



Einleitung
Georg Wink, Susanne Klengel, Christiane Quandt, Peter W. Schulze

Eine Polyphonie mit ungewisser Route: Brasiliens Literatur heute
Friedrich Frosch

Zerspiegelte Identitäten

‚Literatura gay‘ in Brasilien und Portugal: Santiago Nazarian und Mário de Sá-Carneiro
Doris Wieser

Im langen Schatten des Herrn Graumann. Selbstreferenzialität und Parodie des postmodernen Schreibens bei Fernando Monteiro
Dania Schüürmann

Flores azuis von Carola Saavedra und Budapeste von Chico Buarque: Literarische Übersetzungverhältnisse
Christiane Quandt

Sozialer Raum und literarische Praxis

Konfliktfelder: Die ‚literatura marginal / periférica‘ und ihr ‚literarischer Terrorismus‘
Ingrid Hapke

Verflechtungen und Entflechtungen in Desde que o Samba é Samba von Paulo Lins  
Vinicius de Carvalho 

Brasilianische Fußballinszenierungen: O paraíso é bem bacana von André Sant’Anna
Sebastian Knoth

Babylonische Stadt/Landschaften

Narrative Dynamik in Luiz Ruffatos Eles eram muitos cavalos: Verdichtung und Fragmentierung im neuen brasilianischen Großstadtroman
Marina Corrêa

Nelson de Oliveira: Suspektes Babel
Leonardo Tonus

Paulo Ribeiro und die Neuerfindung der regionalen Literatur
João Claudio Arendt



Familienfremdheiten

Die Erfahrung des Eigenen durch die Fremde: Bernardo Carvalho erkundet Asien

Marcel Vejmelka

Räume der Fremdheit im Roman Rakushisa von Adriana Lisboa
Suzana Vasconcelos de Melo

Von einer, die auszog, das Fürchten zu verlernen: Gedächtnis-Reflexionen in
Tatiana Salem Levys A chave de casa
Christoph Schamm

Repräsentationen des Körpers und seiner Sinne in Sinfonia em branco von Adriana Lisboa
Leda Marana Bim


TransPositionen

Bild- und Klangkonfigurationen: Intermediale Räume bei João Paulo Cuenca und Carola Saavedra
Peter W. Schulze

Comic ohne Bilder? Intermediale Transposition in O cheiro do ralo von Lourenço Mutarelli
Georg Wink

Leserouten im transnationalen Raum - der unbekannte Ort als offenes Kunstwerk
Susanne Klengel
Duelo x Carango Sá 



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